Warum Sichtbarkeit über Interim Mandate entscheidet

Max Goldmann
Managing Partner & Marketing Consultant
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Der Markt für Interim Management wächst weiter. Unternehmen greifen immer häufiger auf erfahrene Führungskräfte auf Zeit zurück, um Vakanzen zu überbrücken, Transformationen zu steuern oder kritische Projekte abzusichern.
Gleichzeitig steigt jedoch auch die Zahl der Interim Manager kontinuierlich an.

Viele Interim Manager verfügen über beeindruckende Lebensläufe, jahrzehntelange Erfahrung und nachweisbare Projekterfolge. In der Praxis zeigt sich jedoch: Fachliche Exzellenz allein reicht nicht mehr aus, um regelmäßig Mandate zu gewinnen. Entscheidend ist, ob diese Erfahrung bei den richtigen Entscheidern bekannt ist und zwar bevor ein konkreter Bedarf entsteht.

2025 gilt mehr denn je: Erfahrung ist die Eintrittskarte, Sichtbarkeit ist das Ticket für den Auftrag.

Warum Erfahrung ohne Sichtbarkeit im Interim Markt nicht mehr ausreicht

Der Interim-Markt hat sich in den letzten Jahren strukturell verändert. Mandate entstehen heute schneller, Auswahlprozesse sind kürzer und der Wettbewerb ist deutlich intensiver.

Drei Entwicklungen prägen den Markt besonders stark:

Das führt zu einer klaren Realität:
Wer ausschließlich auf Empfehlungen, Provider oder eingehende Anfragen setzt, riskiert Leerlauf, unabhängig von der eigenen Kompetenz

Typische Situationen, in denen Sichtbarkeit über Mandate entscheidet

In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass Interim Mandate nicht dort vergeben werden, wo die fachlich beste Person existiert – sondern dort, wo die relevanteste Person präsent ist.

In all diesen Fällen entsteht das Mandat nicht durch Kaltakquise, sondern durch Wiedererkennung und Vertrauen.

Was Entscheider 2025 bei Interim Managern wirklich interessiert

Entscheider im Mittelstand und in Konzernen stellen sich heute nicht primär die Frage, ob jemand fachlich geeignet ist. Diese Grundannahme wird bei erfahrenen Profilen meist vorausgesetzt.

Stattdessen interessieren sie sich vor allem für:

Sichtbarkeit bedeutet in diesem Kontext nicht Werbung, sondern strategische Präsenz. Entscheider wollen das Gefühl haben, jemanden bereits zu kennen, bevor sie zum Hörer greifen.

Warum klassische Akquise im Interim Management kaum noch funktioniert

Viele Interim Manager versuchen weiterhin, Mandate über ungezielte Akquise, Standard-Nachrichten oder reine Provider-Abhängigkeit zu gewinnen. Diese Ansätze führen immer seltener zum Erfolg.

Häufige Gründe dafür:

1
Zu generische Positionierung
Aussagen wie „flexibel einsetzbar“ oder „langjährige Erfahrung“ sind austauschbar und erzeugen keine Differenzierung.
2
Unregelmäßige Präsenz
Sichtbarkeit entsteht nicht durch Einzelaktionen, sondern durch Konsistenz über Monate hinweg.
3
Vertriebsfokus statt Beziehungsaufbau
Zeige konkret, wie du in der Vergangenheit Herausforderungen gelöst hast und welche Ergebnisse du für Kunden erreicht hast – am besten mit konkreten Zahlen.
3
Fokus auf Aufgaben statt Ergebnisse
Entscheider kaufen Resultate, keine Tätigkeitsbeschreibungen.

Im heutigen Markt gilt: Vertrauen entsteht vor dem Bedarf, nicht im Pitch.

Wie Interim Manager ihre Erfahrung strategisch sichtbar machen

Erfolgreiche Sichtbarkeit folgt keinem Zufallsprinzip. Sie lässt sich systematisch aufbauen und steuern.

Vier bewährte Hebel:

01

Klare Positionierung

– Definition einer fachlichen Nische (Branche, Funktion, Sondersituation).
– Formulierung einer klaren Nutzenbotschaft in einem Satz.
– Fokus auf typische Ergebnisse statt auf Rollenbeschreibungen.

Beispiel: Ich helfe produzierenden Mittelständlern, ihre Lieferfähigkeit in 100 Tagen um 15 Prozent zu steigern, ohne zusätzliche Investitionen.

02

Digitale Präsenz optimieren

– LinkedIn-Profil mit klarer Headline, strukturierter Infobox und sichtbaren Referenzen.
– Professionelle Website als zentrale Anlaufstelle.
– Einheitliche Botschaften über alle Kanäle hinweg.

03

Regelmäßig Mehrwert liefern

– Fachliche Beiträge zu Projekterfahrungen, Trends und Best Practices.
– Vorher-Nachher-Stories aus realen Mandaten.
– Praxisnahe Tipps und Checklisten mit sofortigem Nutzen.

04

Gezieltes Netzwerken und Outbound

– Kontinuierlicher Aufbau relevanter Kontakte auf LinkedIn.
– Persönliche, wertbasierte Nachrichten statt Standard-Pitches.
– Gesprächsanlässe durch Inhalte, Events und Fachimpulse.

Wie Centralize Interim Manager bei Sichtbarkeit und Positionierung unterstützt

Centralize begleitet Interim Manager dabei, ihre Erfahrung in eine klare, sichtbare Marktposition zu übersetzen.

Unser Ansatz basiert auf drei Prinzipien

01

Präzise Positionierung

Wir definieren gemeinsam eine klare fachliche Nische, Nutzenbotschaften und Zielunternehmen.

02

Strategische Content-Logik

Wir entwickeln eine konsistente Inhaltsstruktur für LinkedIn und Website, die Vertrauen aufbaut statt zu verkaufen.

03

Systematischer Netzwerkaufbau

Wir unterstützen beim gezielten Ausbau relevanter Entscheiderkontakte und beim Aufbau langfristiger Beziehungen.

So entsteht Sichtbarkeit mit Substanz, nicht als Selbstmarketing, sondern als natürliche Folge fachlicher Relevanz.

Fazit: Interim Mandate entstehen durch Erfahrung und Sichtbarkeit

2025 reicht Erfahrung allein nicht mehr aus.
Entscheider wollen schnell erkennen, ob jemand der richtige Lösungspartner ist und das gelingt nur, wenn diese Person bereits vor dem Bedarf sichtbar ist.
Die Formel ist einfach: Erfahrung ist die Basis. und Sichtbarkeit ist der Multiplikator.
Wer beides vereint, wird nicht nur als Interim Manager wahrgenommen, sondern als erste Wahl, wenn es darauf ankommt.